Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Die Abteilung Erwachsenenbildung/Weiterbildung verbindet empirische Bildungsforschung mit einer praxisbezogenen Professionalisierung des pädgogischen Personals und des Berufsfeldes der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Ihre wissenschaftliche Arbeit orientiert sich an aktuellen Herausforderungen der Weiterbildungspraxis und greift gesellschaftliche Transformationsprozesse auf.
Die von den Abteilungsmitgliedern verantwortete Lehre ermöglicht es Studierenden, wissenschaftliche Perspektiven mit praktischen Anwendungskontexten zu verknüpfen und so ein fundiertes Verständnis von Erwachsenenbildung und Weiterbildung zu entwickeln.
In den vergangenen Jahren hat sich die Abteilung insbesondere durch ihre empirische Forschung profiliert. Im Sinne einer nutzeninspirierten Grundlagenforschung werden theoretische Fragestellungen von bildungspraktischer und bildungspolitischer Relevanz empirisch untersucht und die Ergebnisse national wie international zur Diskussion gestellt. Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf zwei Schwerpunkte: Zum einen die Gestaltung von Lern- und Beratungsangeboten sowie die Professionalisierung des pädagogischen Handelns in der Erwachsenenbildung, zum anderen Fragen des Bildungsmanagements, der Organisationsentwicklung sowie der Struktur und Leistungsfähigkeit von Weiterbildungssystemen in nationaler und international vergleichender Perspektive.
Das Studium der Erwachsenenbildung/Weiterbildung in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Instituts eröffnet vielfältige und attraktive Berufsperspektiven in einem wachsenden Bildungssektor. Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich insbesondere für Tätigkeiten in der betrieblichen Weiterbildung, in Bildungs- und Trainingsabteilungen von Unternehmen, bei öffentlichen und privaten Weiterbildungsträgern, in Volkshochschulen, Non-Profit-Organisationen sowie in der Personal- und Organisationsentwicklung.
Das Studium verbindet wissenschaftliche Grundlagen der Erwachsenenbildung mit praxisorientierten Kompetenzen. Es vermittelt differenzierte Kenntnisse der historischen, institutionellen und systematischen Zusammenhänge des Fachs und befähigt zugleich zur Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation von Angeboten und Programmen sowie der Führung von Teams und Leitung von Fachbereichen sowie Organisationen. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, Bildungsprozesse kompetent zu steuern, Angebote zielgruppenspezifisch zu gestalten und zur Qualitätssicherung sowie Weiterentwicklung von Weiterbildungsstrukturen beizutragen.