IGEL-Media

 

IGEL-Media 2

Die Bedeutung informellen intergenerativen Lernens für Internetnutzung und Medienkompetenz 2

 

Laufzeit: 02/2013 – 01/2015

 

Projektleitung: Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha

 

Projektmitarbeiter: Anika Klein, M. A.

 

Förderung durch: DFG

 

Projektbeschreibung: Im Zentrum des Forschungsinteresses steht die Frage nach dem Zusammenhang zwischen intergenerationellen Interaktionen und Lernprozessen sowie die Frage nach dem Aufbau von Kompetenz im Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Dabei ist es ein wesentliches Ziel des Projektes „IGEL-Media 2“ die im Projekt „IGEL-Media 1“ im Fokus stehende Perspektive der Kohorte der heute über 60-Jährigen durch die Perspektiven jüngerer Kohorten (20 bis 40-Jährige und 40 bis 60-Jährige) zu ergänzen. Einerseits soll nachvollzogen werden, wie informelle intergenerationelle Lernprozesse unter Beteiligung einer mittleren und einer jüngeren Generation verlaufen und welche Rolle generationen- und altersbezogene Stereotypen hier spielen. Subjektive Kompetenzzuschreibung aufgrund des Alters, der Generationenzugehörigkeit oder anderer individueller Merkmale – so eine Ausgangsthese – sind wesentlich für die Wahl der Interaktionspartner sowie für den Verlauf intergenerationellen Lernens. Gleichzeitig geht es um die Perspektive der jüngeren, vermeintlich medienaffineren Generationen auf den intergenerationellen Austausch und dessen Potenzial zur Weiterentwicklung der Medienkompetenz der verschiedenen Generationen. Es sollen Konstellationen und Bedingungen identifiziert werden, die dazu beitragen, dass auch die Jüngeren den intergenerationellen Austausch als Lernprozess erleben und sich nicht ausschließlich in der Rolle der Unterstützer oder Lehrenden sehen.

 

Methode: Leitfadengestützte problemzentrierte Einzelinterviews; Gruppendiskussionen

 

 

IGEL-Media 1

Die Bedeutung informellen intergenerativen Lernens für die Internetnutzung und Medienkompetenz Älterer

 

Projektlaufzeit: 12/2010 – 11/2012

 

Projektleitung: Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha

 

Projektmitarbeiterin: Veronika Thalhammer, M.A.

 

Förderung durch: DFG

 

Projektbeschreibung: Das Projekt fragt nach dem Zusammenhang zwischen intergenerativen Interaktionen und Lernprozessen einerseits und dem Aufbau von Kompetenz im Umgang Älterer mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien andererseits. Es wird davon ausgegangen, dass Kontakte zur jüngeren Generation innerhalb und außerhalb verwandtschaftlicher Netzwerke ältere Erwachsene zur Auseinandersetzung und Nutzung digitaler Medien motivieren können und diese Netzwerke gleichzeitig eine wesentliche Rolle beim Aufbau der dafür notwendigen Medienkompetenzen spielen. Entsprechend bilden informelle intergenerative Lernprozesse einen Schwerpunkt im Erkenntnisinteresse der qualitativ angelegten Untersuchung. Anknüpfend an eine Sekundäranalyse der EdAge-Daten (repräsentativer Datensatz zum Weiterbildungsverhalten von 45-80 Jährigen) werden 32 problemzentrierte qualitative Interviews mit nicht mehr erwerbstätigen Computernutzern und –nutzerinnen geführt und mit der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.